Kombinierter Zahnersatz

Was ist kombinierter Zahnersatz

Bei Zahnersatz unterscheidet man zwischen festsitzenden Zahnersatz, herausnehmbaren Zahnersatz und kombiniertem Zahnersatz, der festsitzende und herausnehmbare Elemente enthält.

Kombinierter Zahnersatz besteht aus festsitzenden und herausnehmbaren Elementen. An den bestehenden Zähnen oder Implanten wird die Prothese festsitzend verankert.

Kombinierten Zahnersatz unterscheidet man nach der Variante des Verankerungssystems.

(Parallelwandige) Teleskopkronen

Bei dieser Variante werden ein oder mehrere Pfeilerelemente (Implantate bzw. Zähne) mit einer (Primär bzw. Innen-)Krone versehen. In die Prothese werden dann die exakt passenden und parallel gefrästen (Sekundär bzw. Aussen-)Kronen eingearbeitet. Die Friktion (Haltekraft) entsteht durch die exakte Passung. Als Material für die (Primär-) und (Sekundär-)Kronen kommt eine Metallegierung, seltener auch Gold bzw. Zirkonoxid, in Frage. Der Halt kann durch Friktionselemente, die in Prothese eingearbeitet werden können, verstärkt werden.

(Parallelwandige) Teleskopkronen – Vor- und Nachteile¹

  • Reaktivierung
  • Erweiterung
  • Ästhethik

Stege

Stege sind Verbindungen zwischen zwei oder mehreren Implantaten. Als Material für einen Steg kommt Metall, seltener auch Zirkonoxid, zum Einsatz.

Die Bandbreite der Stege fängt bei einfachen, vorkonfektionierten Stegen an und geht bis hin zu individuell gefrästen Zirkonoxid-Stegen.

Das Gegenstück zum Steg ist der Steg-Reiter, der sich in der Prothese befindet. Die Prothese wird beim Einsetzen auf den Steg gedrückt, wobei sich eine Klemm-Wirkung zwischen Steg und Steg-Reiter ergibt.

Stege – Vor- und Nachteile¹

  • optimale Stabilität, da Pfeiler miteinander verblockt
  • Optik, Steg wird komplett durch Prothese abgedeckt
  • benötigt mind. 2 besser 4 Implantate bzw. Pfeiler-Zähne
  • ausgezeichneter Halt, Esskomfort analog festsitzender Zahnersatz

Druckknopfanker

Druckknopfanker werden z.B. bei der Cover-Denture-Prothese eingesetzt. Üblicherweise sitzt auf einem Implantat ein Kugelkopf und in der Prothese das Gegenelement. Durch Druck auf die Prothese

Es gibt dafür spezielle einteilige Mini-Implantsysteme, die sich minimal-invasiv und teilweise sogar ohne Knochenaufbau, selbst bei geringem Knochenangebot, einsetzen lassen.

Druckknopfanker – Vor- und Nachteile¹

  •  Optik, Steg wird komplett durch Prothese abgedeckt
  • benötigt mind. 2 besser 4 Implantate im Unterkiefer und mind. 4 besser 6 Implantate im Oberkiefer
  • teilweise kein Knochenaufbau notwendig bei geringem Knochenangebot
  • Kugelkopf auf dem Implantat lässt sich nicht erneut aktivieren

Geschiebe / Riegel

Die Geschiebeprothese oder Riegelprothese wird anstatt mit Klammern mit einem Geschiebe oder Riegel an den Kronen der Nachbarzähne verankert. Dafür ist es erforderlich, dass die Nachbarzähne überkront werden.

Geschiebe / Riegel – Vor- und Nachteile

  •  Ästhetik
  • Halt
  • Geschiebearten bzw. Riegelarten sind meist nicht aktivierbar, wenn der Halt nachlässt
  • teuer
  • benötigt gut erhalten Nachbarzähne, die überkront werden müssen

Konuskronen

Im Gegensatz zur parallelwandigen Teleskopkrone wird die die Konuskrone mit einem bestimmten Winkel (6-8 Grad) gefräst. Dies soll zu einer Verkeilung mit einer entsprechenden Abzugskraft sorgen.

Es gibt unterschiedliche Meinungen, ob eine parallelwandige Teleskopkrone oder eine Konuskrone „besser“ ist. Wir bevorzugen die parallelwandige Teleskopkrone, da eine hohe Abzugskraft sehr problematisch ist.

Wir sind auch weiterhin am Telefon und per Email für Sie da!

Selbstverständlich können Sie sich weiterhin jederzeit telefonisch oder per Email an uns wenden.
Wir versuchen mit dem online Terminsystem Ihnen eine weitere Möglichkeit zu bieten.

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