Micro Dentistry
Micro(scopic) [ˌmī-krə-ˈskä-pik]
nur unter dem Mikroskop sichtbar
mit Hilfe eines Mikroskops
winzig, verschwindend klein
Dentistry [ˈden-tə-strē]
Die Zahnheilkunde / der Beruf des Zahnarztes
Der Begriff der „Micro Dentistry“ bezeichnet mikroskopgestützte Techniken, die in der Zahnheilkunde zum Einsatz kommen. Die Hauptanwendungsgebiete sind die Endodontie sowie mikrochirurgische Eingriffe, besonders in der Implantologie.
Der Bereich der „Micro Dentistry“ zählt zu der High-End Zahmedizin. Es werden sehr hohe Anforderungen an den Behandler und an die Technik gesetzt.
Erfolgsfaktor Präzision
Einer der entscheidenden Faktoren für den (langfristigen) Erfolg in der modernen Zahnmedizin ist die Präzision. Im Idealfall bewegt sich die Präzision im Bereich von wenigen Mikrometern, d.h. es geht um Bruchteile von Millimetern.
Diese Präzision ist nur mit Hilfe von optischen Hilfsmitteln zu erreichen. Das ideale optische Hilfsmittel in der Zahnmedizin ist das Operations-Mikroskop (OPMi).
Rasante Entwicklung
Die Zahnmedizin hat sich dramatisch innerhalb der letzten 10 Jahre verändert. Es gab eine Fülle von neuen Techniken (z.B. Micro Dentistry), Technologien (z.B. CAD/CAM, Laser, Operationsmikroskope [OPMi]) und Werkstoffen (z.B. Nano-Keramiken), mit dem Ziel, die Präzision und Prognose zu verbessern.
In der Endodontie ermöglichte der kombinierte Einsatz von therapeutischen High-End Maßnahmen eine Steigerung der Erfolgsquote von bekannten 45-55 % auf realistische 85-92%.
OP-Mikroskop – das Werkzeug der Endodontie-Spezialisten
Rubinstein und Kim (Journal of Endodontics – Vol. 28, No. 5, May 2002) erzielten sogar eine Erfolgsrate von 96,8 % bei retrograden Wurzelfüllungen mit dem Operationsmikroskop und Super-EBA als Füllungsmaterial. Maßgeblich daran beteiligt ist der Einsatz des Operationsmikroskops, das zuerst durch Endodontie-Spezialisten in den USA konsequent eingesetzt wurde.
Beachten Sie an dieser Stelle bitte, dass die (Zahn-)Medizin keinen Behandlungserfolg garantieren kann. Bei jedem (zahn-)medizinischen Eingriff besteht ein Restrisiko. Wir können nur durch die konsequente Weiterbildung und Qualifizierung unserer Behandler, die eine hervorragende technische Ausstattung zur Verfügung haben, dafür sorgen, dass optimalen Voraussetzungen vorliegen.
In anderen Bereichen, wie der Mikrochirurgie ermöglichen die neuen Methoden schmerzfreie Schnitte in hervorragender Präzision mit gleichzeitiger Blutungsminimierung.
Gemeinsamkeiten der minimalinvasiven Methoden
Die Gemeinsamkeit der minimalinvasiven Methoden besteht darin, Schmerzen zu vermeiden, Blutungen zu minimieren, den Eingriff exakt auf die Problemstelle zu beschränken und somit die Heilung zu maximieren.
Im Idealfall werden durch die verbesserten Diagnosemöglichkeiten mögliche Probleme bereits im Vorfeld identifiziert und behandelt.
Präzision hilft Entzündungen zu verhindern
Entzündungen entstehen durch Bakterien. Bei Füllungen oder bei Zahnersatz ist es wichtig, dass die Passung exzellent ist und Bakterien keine Möglichkeit haben einzudringen.
Bei einer Entzündung im Zahn, d.h. des Zahnmarks (Pulpitis), die eine Wurzelbehandlung zur Folge hat, ist es notwendig, das Zahnmark (Pulpa) zu entfernen, die Wurzelkanäle zu reinigen und den Zahn danach zu verschliessen.
Entzündungen verlaufen oft unbemerkt und schmerzfrei
Entzündungen ist so tückisch, weil sie oft schmerzfrei verlaufen. Bei einer Entzündung des Zahnmarks (Pulpitis), merkt der Betroffene in vielen Fällen nichts davon.
Das Zahnmark (Pulpa) stirbt ab und die Keime breiten sich in den Wurzelkanälen aus. Hier hilft dann in vielen Fällen nur noch eine Wurzelbehandlung, d.h. das Zahnmark (Pulpa) wird entfernt und die Wurzelkanäle werden gereinigt und gefüllt.
Der regelmässige Besuch beim Zahnarzt ist sehr empfehlenswert, damit solche Probleme ggf. bereits im Vorfeld diagnostiziert werden können.
Beste technische Ausstattung maximiert die Erfolgschance
Bei einer Wurzelbehandlung stellt sich – um die Erfolgsquote zu maximieren – nicht die Frage, ob ein Dentalmikroskop benötigt wird. In den USA führen Endo-Spezialisten bereits seit mehreren Jahren Wurzelbehandlungen und Revision ausschliesslich unter den Dentalmikroskop durch.
Wir haben uns für ein dentales High-End OP-Mikroskop mit LEICA-Optik entschieden. Das erste Dentalmikroskop, das von Grund auf für die Zahnmedizin entwickelt wurde.
Die Highlights des OP-Mikroskops sind:
| LEICA-Optik | klare, scharfe, helle Bilder |
| | exzellente Tiefenschärfe |
| | max. 40-fache Vergrößerung |
| | APOChromatisch |
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| Hochleistungs-LED | Überragende Lichtleistung |
| | Taglichttemperatur |
| | 60.000 h Lebensdauer |
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| Integrierte HD-Kamera | Live-View auf FullHD+ 27“ iMac |
| | Live-OP für Assistenz und ggf. Patient |
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